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Zensus 2011 in Thüringen
 
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Zensus 2011 in Thüringen

Leistungsbeschreibung

2011 wird es eine gemeinschaftsweite Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung (Zensus 2011) geben, die durch EU-Verordnung und ein diese Verordnung umsetzendes Bundesgesetz verpflichtend vorgeschrieben ist.

Die Thüringer Kommunen benötigen ebenso wie Bund und Länder verlässliche Zahlen zur Bevölkerung, zum Erwerbsleben und zur Wohnsituation, die allein der Zensus 2011 liefern kann. Diese Daten sind für eine Vielzahl von politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen unverzichtbar. So müssen beispielsweise Gemeinden sinnvoll planen können, wie viele Kindergärten, Schulen, Seniorenwohnheime und Sozialwohnungen sie benötigen werden.

Mit dem Zensus 2011 erhalten Bund, Länder und Kommunen erstmals wieder aktuelles Datenmaterial, das insbesondere für die Gestaltung des demografischen Wandels unverzichtbar sein wird.

Die derzeit zur Verfügung stehenden Daten basieren auf zunehmend unsicheren Fortschreibungen. Insbesondere die fortgeschriebenen Bevölkerungszahlen, die die maßgebliche Bemessungsgrundlage u.a. beim Finanzausgleich und bei der Einteilung der Wahlkreise bilden, sind mit dem größer werdenden Abstand zu den letzten Zählungen, 1987 in der Bundesrepublik Deutschland und 1981 in der der ehemaligen DDR, immer ungenauer geworden.

Der Zensus 2011 dient daher

  • der Feststellung der amtlichen Einwohnerzahlen von Bund, Ländern und Gemeinden,
  • der Gewinnung von Grund- und Strukturdaten über die Bevölkerung sowie
  • der Erfüllung europäischer Berichtspflichten.

Die für den Zensus 2011 erforderlichen Daten werden in einer Kombination verschiedener Elemente gewonnen. Hierzu gehören in erster Linie

  • die Auswertung von vorhandenen Verwaltungsregistern. Das sind die Daten der Meldebehörden und der Bundesagentur für Arbeit sowie die Daten zum Personalbestand der öffentlichen Hand.
  • Hierzu gehören aber auch die Haushaltebefragungen auf Stichprobenbasis, die sogenannte Haushaltsstichprobe, die 10% der Bevölkerung nicht überschreiten sollen sowie
  • die Befragungen an Anschriften mit Sonderbereichen (z. B. in Studenten- und Seniorenwohnheimen.

Zudem werden alle Gebäude- und Wohnungseigentümer postalisch befragt.

Die neue Methode des registergestützten Zensus 2011 ist für die Bevölkerung weniger belastend, da diese in weiten Teilen von Auskunftspflichten entlastet werden kann.  

An wen muss ich mich wenden?

Für Fragen zum Zensus 2011 steht Ihnen in Thüringen das Thüringer Landesamt für Statistik (TLS) zur Verfügung.

Was sollte ich noch wissen?

Weitere Informationen zum Zensus 2011 finden Sie

  • auf der Internetseite des Thüringer Landesamtes für Statistik und
  • im gemeinsamen Portal der statistischen Ämter des Bundes und der Länder.  
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